Landesverband Regionalbewegung NRW e.V.

Der Landesverband Regionalbewegung NRW, mit Sitz im ostwestfälischen Borgentreich, wurde 2014 gegründet. Im Jahr 2016 erfolgte die Eintragung als Verein. Zur Vorsitzenden wurde Brigitte Hilcher gewählt. Der Vorstand besteht weiterhin aus drei stellvertretenden Vorsitzenden: Dorle Gothe (KOMMUNARE - Institut für Nachhaltige Regionalentwicklung), Christian Chwallek (NABU NRW), Dr. Kurt Kreiten (Oregional Rhein-Waal e.V., Wasserburg Rindern).

Derzeit arbeitet der Landesverband vor allem dran, die regionale Vermarktung von nachhaltig erzeugten Produkten mit Unterstützung des Netzwerks Regionalitätsstrategie voranzubringen. Weitere Infos hierzu finden Sie hier.

Zivilgesellschaft und Bauern wehren sich gegen Agrobusiness

Anlässlich des Tages der Artenvielfalt veröffentlicht ein breites Bündnis eine Stellungnahme zur Vorlage des Wirtschafts- und Strukturprogramms für das Rheinische Revier mit Fokus auf die sog. Revierknoten Agrobusiness und Ressourcen sowie Raum.
Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen des Arbeitsmarktes sowie der im Green Deal der EU-Kommission benannten Ziele, sowie die außerordentlichen Aufgaben vor die uns der Klimawandel und der Rückgang der Artenvielfalt stellen, ist das bislang vorliegende Papier ein "Schlag in Gesicht der Region". Es dient weder der nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen, noch fördert es eine tatsächlich nachhaltige Landwirtschaft, noch nimmt es die Bedürfnisse der Menschen, die in und um die Region leben, ernst. Die erste Aufgabe dieser landwirtschaftlich geprägten Region muss es sein, die nahen Metropolen sicher mit nachhaltig und gesund produzierten Lebensmitteln zu versorgen, und selbst eine Region zu werden, die lebenswert ist und für Natur und Mensch ausreichend hochwertigen Raum bietet. Da das aktuelle Papier aus mit den im Anhang genannten Hintergründen nicht überarbeit- oder ergänzbar ist, fordern die Unterzeichner einen eigenen Revierknoten „Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung“.
Die zahlreichen Teilnahmen und Eingaben vieler Mitglieder der Zivilgesellschaft in den Beteiligungsverfahren zur Erstellung des vorliegenden Papieres haben keinen Niederschlag in der finalen Version gefunden. Daher zweifeln die Unterzeichner die Ernsthaftigkeit einer echten Bürgerbeteiligung für die zukünftige Gestaltung der Region an.
Hier finden Sie die Stellungnahme sowie den Vorschlag für den neuen Revierknoten.

Regionalität gegen die Krise

In der aktuellen Pressemitteilung fordert die Regionalbewegung NRW eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft und ein Notfallprogramm Nahversorger:

Es herrschen Krisenzeiten. Die Weltwirtschaft ist verletzlich, die Corona Pandemie bringt die Warenströme aus dem Takt. Die Regionalbewegung NRW fordert daher eine Regionalisierung der Ernährungswirtschaft über Krisenzeiten hinaus. Brigitte Hilcher, Vorsitzende des Landesverbandes, betont: „Wir brauchen in NRW robuste, regionale Ernährungssysteme. Wir brauchen mehr Versorgungssicherheit durch eine Stärkung der bäuerlichen Betriebe sowie der regionalen Verarbeitung und Vermarktung.“  

Lesen sie hier mehr dazu.

Die Regionalbewegung im Schlachthof

Mitglieder der Regionalbewegung NRW haben im Anschluss an die Mitgliederversammlung im Januar eine eindrucksvolle Exkursion zum Naturverbund-Schlachthof der Familie Thönes in Wachtendonk gemacht. Der Schlachthof besteht seit 1988 und gilt als Anlaufstelle für Landwirte, die eine individuelle Betreuung und sorgfältige handwerkliche Arbeit schätzen. Die Tiere werden maximal 1-3 Stunden transportiert und haben eine artgemäße Eingewöhnungszeit im Wartestall bevor sie sanft geschlachtet werden. Der Schlachthof verarbeitet Fleisch von Tieren, die in den Ställen der Landwirte nach strengen Kriterien artgerecht und umweltbewusst aufgewachsen sind. 170 Landwirte, davon 130 Bio-Landwirte sind dem Verbund am Niederrhein angeschlossen. Der Anspruch ist nicht nur die konsequente Umsetzung aller gesetzlicher Richtlinien, sondern ein freiwilliges „Viel mehr“. Dieses „Viel mehr“ beinhaltet noch bessere Tierhaltung, natürliche Aufzucht und Fütterung sowie fairer Umgang mit Mensch und Tier. Vor allem bedeutet das, dass alle (!) Mitarbeiter*innen des Schlachthofes feste Arbeitsverträge haben!
Ein sehr gutes Beispiel, wie es auch anders gehen kann!

REGIONALE WERTSCHÖPFUNG: VON VIELEN GEWOLLT - DURCH VIELES VERHINDERT!

Über die Notwendigkeit neuer Konzepte und Strukturen waren sich die Politiker*innen einig: V.li. Mona Neubauer (Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen NRW), M. Theresia Herbold (Landesverband Regionalbewegung NRW), Vera Prenzel (Bundesverband der Regionalbewegung) , Hubertus Fehring (CDU), Annette Watermann-Krass (MdL SPD), Brigitte Hilcher (Vorsitzende Landesverband Regionalbewegung NRW)

Zu den dringend notwendigen strukturellen Veränderungen für den flächendeckenden Ausbau von regionaler Vermarktung diskutierten rund 40 Personen aus dem Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW am 5. November in Schwerte/Nordrhein-Westfalen.

Ergebnis: Es fehlen breit gefächerte Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für den Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe in den Regionen. Vor allem mangelt es an Anlaufstellen, die Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe und engagierte Verbraucher*innen vernetzen, daraus entstandene Projektideen begleiten, betreuen und bei der Beantragung von Fördermitteln umfänglich unterstützen.

Die Teilnehmer*innen waren sich einig, dass Kleinbetriebe und Lebensmittelhandwerker unbedingt bürokratische Entlastung sowie klar definierte Ausnahmeregelungen brauchen. Nur so bekommen sie Planungssicherheit und können langfristig überleben.

Ziel der Regionalbewegung NRW ist es, eine Regionalitätsstrategie mit Vorschlägen zu entwickeln, was im abschließenden Politiktalk von den anwesenden Politikvertreter*innen unterstützt wurde.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

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Erste Ergebnisse im Landesdialogprozess Regionalitätsstrategie

Was ist „regional“? - Leitbild Regionalprodukt

Beim Start des Landesdialogprozesses im März 2019 waren sich schnell alle Partner des „Netzwerk Regionalitätsstrategie“ einig: Um einen von allen relevanten Akteuren getragenen und umsetzbaren Plan zur Förderung einer nachhaltigen Regionalvermarktung zu entwickeln, brauchen wir  zunächst eine gemeinsame Grundlage. Was verstehen wir unter einem regionalen Produkt? Welche Anforderungen stellen wir an die Produktion und Verarbeitung und was stellen wir uns unter einer Region vor? In mehreren Arbeitssitzungen entwickelten die Akteure nun ein zukunftsweisendes  „Leitbild Regionalprodukt“, mit  Herkunfts- und Vermarktungsprinzipien sowie mit  Entwicklungszielen für eine klima-, umwelt- und ressourcenschonende sowie biodiversitätsfördernde landwirtschaftliche Produktion.

Auf Basis dieses „Leitbildes Regionalprodukt“ – das im Prozess ggf. auch noch erweitert und angepasst werden kann - bearbeiten die Partner nun die weiteren Themen:

  • Regionale Wertschöpfung stärken
  • Strukturen für Regionale Vermarktung
  • Qualifizierung für Regionale Vermarktung

Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW verständigt sich auf erste Inhalte und Arbeitsschritte

Vertreter*innen von Verbänden, Kirchen, der Wissenschaft und Unternehmen starteten in der Evangelischen Akademie Villigst in Schwerte den Landesdialog Regionalitätsstrategie. Sie diskutierten mit großem Engagement erste Inhalte und trafen Vereinbarungen zum weiteren Arbeitsprozess.

Entwicklung „Leitbild Regionalprodukt“

Alle Netzwerkpartner waren sich schnell einig, dass für den weiteren Dialogprozess eine gemeinsame Grundlage geschaffen werden muss. Was verstehen wir unter einem regionalen Produkt? Welche Anforderungen stellen wir an die Produktion und Verarbeitung und was stellen wir uns unter einer Region vor? Daher stand im Mittelpunkt des ersten Netzwerktreffens die Diskussion zur Entwicklung eines „Leitbildes Regionalprodukt“. Die Gruppe verständigte sich dabei auf klare Ziele wie das Herkunfts- und Vermarktungsprinzip sowie Entwicklungsziele für eine nachhaltige Produktion.

Zum Ende der Veranstaltung verständigten sich die Teilnehmer*innen über die nächsten zu bearbeitenden Arbeitsfelder. Für das Thema „Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten“ soll eine Arbeitsgruppe bis zum Herbst 2019 Inputs liefern.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

Regionalbewegung NRW startet Landesdialogprozess zur Entwicklung einer bundesweit ersten Regionalitätsstrategie

Unter Federführung des Landesverbandes Regionalbewegung NRW e.V. wurde bereits im letzten Jahr das Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW ins Leben gerufen.

Im Januar startete nun das Projekt "Landesdialog Regionalitätsstrategie NRW - Zukunftschancen für Regionalvermarktung, Biodiversität und bäuerliche Betriebe". Das Vorhaben hat zum Ziel, einen Dialog zwischen den relevanten Akteuren zu etablieren und eine Regionalitätsstrategie zu erarbeiten, um dadurch langfristig die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte im Land voranzubringen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Leitfaden Traumpaar Biodiversität und Regionalvermarktung erschienen

Neu erschienen und ab sofort bei uns erhältlich ist der Praxisleitfaden „Traumpaar Biodiversität und Regionalvermarktung: Biodiversität als Element neuer Produktions- und Vermarktungskonzepte“.

Der Leitfaden bietet auf 28 Seiten eine erste Orientierung und praktische Anleitung für Regionalvermarktungsinitiativen, die Biodiversität in ihrer Zielsetzung verankern möchten.

Neben der anschaulichen Vermittlung von Hintergrundwissen werden in Praxisbeispielen Initiativen vorgestellt, die sich bereits erfolgreich in diesem Themenbereich bewegen. Im Fokus stehen dabei die Aufstellung von Kriterien mit einem unmittelbaren Bezug zu Naturschutzleistungen sowie die Weitergabe der praktischen Erfahrungen, die die Akteure in der Umsetzung gemacht haben.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Streitgespräch zur Landtagswahl

v. l. n. r.: Bruno Jöbkes (Bündnis 90 / Die Grünen), Hubertus Fehring (CDU), Wilfried Bommert (Leiter des Instituts für Welternährung), Annette Watermann-Krass (SPD), Brigitte Hilcher (Regionalbewegung NRW), Sönke Willms-Heyng (FDP), Valentin Thurn (Taste of Heimat / Ernährungsrat Köln)

Alle wollen „regional“ – doch die Bauernhöfe verschwinden
am Freitag, 24. März 2017, 11 – 13 Uhr, Jugendherberge Düsseldorf

Mit
Annette Watermann-Krass (MdL - SPD)
Bruno Jöbkes (Bundestagskandidat – Bündnis 90 / Die Grünen)
Hubertus Fehring (MdL- CDU)
Sönke Willms-Heyng (Landtagskandidat FDP)
Brigitte Hilcher (Vorsitzende Landesverband Regionalbewegung NRW)
Valentin Thurn (Vorsitzender Ernährungsrat Köln und Umgebung / Taste of Heimat)

Moderation: Wilfried Bommert, Institut für Welternährung

Pressemitteilung

Die Regionalbewegung in NRW - vielfältig, bunt, lebendig

Wie ist die Regionalbewegung in NRW entstanden? Wofür engagiert sie sich? Was sind spezielle Ziele und Arbeitsfelder in NRW und wie können Sie in der Regionalbewegung mitwirken?

Antworten auf all diese Fragen finden Sie in der Infobroschüre des Landesverbandes Regionalbewegung NRW

Infobroschüre der Regionalbewegung in NRW 

Vielfältige Ansätze der Regionalvermarktung in NRW

Mittlerweile gibt es in NRW eine Vielzahl von Projekten, die mit ihren Ansätzen für eine umwelt- und sozialverträgliche Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln stehen. Einige von ihnen haben sich im Rahmen des Wissenskarussells am Fachkongress "regional is(s)t besonders" beteiligt.

Schauen Sie doch einfach mal rein und lassen Sie sich inspirieren vom aktiven Initiativen-Leben in Nordrhein-Westfalen.

Darüber hinaus möchten wir Sie auch auf das REGIOportal des Bundesverbandes der Regionalbewegung aufmerksam machen. Ob ideell oder wirtschaftlich orientiert, ob in der Verbraucherbewusstseinsbildung oder in der Vermarktung von regionalen Produkten aktiv. Hier können Sie sich über Initiativen in Ihrer Region informieren. Viel Spaß beim Stöbern!

Filmclips der ausgezeichneten Initiativen mit REGIONAL PLUS

Ende 2014 wurden ausgewählte Regionalinitiativen in NRW erstmals mit REGIONAL PLUS ausgezeichtet. Sie stehen mit ihren Qualitätskriterien für glaubwürdige Regionalvermarktung.

Schauen Sie sich hier die Filmclips über die ausgezeichneten Initiativen an.

Regionales finden auf einen Klick!
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Die Regionalbewegung: Kalender - Aktuelles und Termine

Mit dem Dialogprozess im Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW soll ein Handlungsfahrplan mit Vorschlägen erstellt werden, wie die regionale Vermarktung nachhaltig erzeugter Lebensmittel vorangebracht werden kann.

Den Flyer zum Projekt gibt es hier.

Unter dem Thema „Regional ist nicht egal“ stellt die Ausstellung auf insgesamt sieben Roll-Ups die vielfältigen Vorteile regionaler Landwirtschaft vor.  Ansicht und Bestellung

Die Regionalbewegung NRW auf Facebook und YouTube

Ihr Kontakt zur Regionalbewegung NRW

Landesverband Regionalbewegung NRW
1. Vorsitzende
Brigitte Hilcher 
Tel.: 05643-948537
hilcher@regionalbewegung.de

Für mehr Informationen und zur Bestellung [Hier klicken]     

Zielsetzungen und Aufgaben des Landesverbandes    [Weitere Infos]

Der Vorstand und der Beirat stellen sich vor. [Weitere Infos]

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